


Am morgigen Mittwoch, dem 29. Juni 2011, ist der Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze (CDU) zu Gast in der ARD-Sendung „Hart aber fair“, die um 22:00 Uhr ausgestrahlt wird. Die von Frank Plasberg moderierte Sendung widmet sich der Präimplantationsdiagnostik (PID), die derzeit im Deutschen Bundestag und in der Gesellschaft intensiv diskutiert wird. Bei der PID handelt es sich um medizinisches Diagnoseverfahren im Rahmen der künstlichen Befruchtung, das vor allem erblich vorbelasteten Paaren ermöglicht, bereits vor Einleitung einer Schwangerschaft Aufschluss zu gewinnen über mögliche schwere Schwangerschaftsrisiken. Die PID wird bereits seit 20 Jahren in vielen europäischen Ländern verantwortungsvoll praktiziert.
Peter Hintze ist Mitverfasser eines Gesetzentwurfs, der eine Zulassung der PID in Grenzen vorsieht. Am Donnerstag, dem 7. Juli 2011, wird der Deutsche Bundestag über insgesamt drei interfraktionelle Gesetzentwürfe zur PID abstimmen. Zwischen den Parteien wurde vereinbart, dass die Abstimmung freigegeben und die Abgeordneten bei ihrer Stimmabgabe allein ihrem Gewissen folgen können.
Hintze: „Die PID ist eine menschenfreundliche Medizin. Sie bietet die Chance, das Martyrium von Spätabtreibungen sowie von Tot- und Fehlgeburten von vornherein zu vermeiden. Daher bitten viele betroffene Eltern darum, die PID auch in Deutschland gesetzlich zuzulassen. Ich möchte dazu beitragen, dass wir diesen Wunsch erfüllen. Für mich ist die Zulassung der PID ein Gebot der humanitären Vernunft.“