


Der Parlamentarische Staatssekretär und Wuppertaler CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Hintze hat Bundesarbeitsminister Müntefering gebeten, die Arbeitsfähigkeit der Wuppertaler ARGE, die für die Betreuung und Vermittlung von Hartz IV-Empfängern zuständig ist, zu erhalten.
Hintergrund der Initiative ist, daß die ARGE Wuppertal im kommenden Jahr aufgrund von bislang geltenden rechtlichen Regeln gehalten ist, eine hohe Anzahl befristeter Stellen mit neuen fachfremden Mitarbeitern neu zu besetzen. Zur Zeit arbeitet über ein Drittel der Beschäftigten in der ARGE Wuppertal auf der Grundlage von auf zwei Jahre befristeten Arbeitsverträgen. Diese zumeist fachfremden Mitarbeiter wurden in den vergangenen Monaten in einem intensiven Einarbeitungsprozeß geschult und auf ihre Tätigkeiten in der ARGE vorbereitet. Würden diese bewährten Kräfte nun nach relativ kurzer Zeit durch neue, wiederum fachfremde Mitarbeiter ersetzt, wäre die Arbeitsfähigkeit der ARGE aufgrund notwendiger Schulungen nachhaltig eingeschränkt. Daher hat Hintze eine gemeinsame Bitte von Oberbürgermeister Jung und ARGE-Geschäftsführer Lenz aufgegriffen und in einem Schreiben an Arbeitsminister Müntefering gebeten, den erforderlichen rechtlichen Rahmen zu schaffen, damit möglichst viele der bislang befristeten in unbefristete Stellen umgewandelt werden können.
Hintze: „Ich möchte, daß arbeitslose Menschen in Wuppertal die Chance haben, so schnell wie möglich einen Arbeitsplatz zu bekommen. Dafür brauchen wir in Wuppertal eine leistungsfähige ARGE mit eingearbeiteten und qualifizierten Mitarbeitern, die sich mit aller Kraft der Betreuung und Vermittlung von Arbeitslosen widmen können.“