


Rede von Peter Hintze, Parl. Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, anlässlich der Eröffnung der Forschungsausstellung „Expedition Zukunft“ im „Science Express“ am Sonntag, 13.09.2009, um 12:00 Uhr in Wuppertal (Bahnhof Oberbarmen):
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie im Namen der Bundesregierung ganz herzlich zur Eröffnung des Ausstellungszugs „Expedition Zukunft“ in Wuppertal.
Wuppertal ist nicht nur der traditionsreichste Industriestandort in Deutschland mit vielen innovativen Unternehmen. Wuppertal ist auch ein bedeutendes Wissenschafts- und Forschungszentrum – mit der Bergischen Universität, mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und mit Forschungs- und Entwicklungszentren bedeutender Unternehmen. Deshalb ist Wuppertal der ideale Ort für diese Ausstellung.
Vor 2 Jahren ging dieser Ausstellungszug in Indien auf die Fahrt. Bundeskanzlerin Merkel hatte die Ausstellung in Delhi persönlich eröffnet. Heute ist der „Science Express“ in Wuppertal. Und ich freue mich, dass ich den Ausstellungszug hier in Wuppertal eröffnen darf und die Wuppertaler Bürger einladen kann zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Welt der Wissenschaft.
Mit herausragenden Leistungen in der Wissenschaft und Forschung hat sich Deutschland seinen Erfolg in der Welt erarbeitet. Wissenschaft und Forschung sind die Voraussetzungen dafür, dass wir uns die Zukunft erschließen können. Von unserer Kreativität und unseren Ideen, von der Suche nach immer neuen Wegen und von der Erforschung und Entwicklung innovativer Technologien hängt es ab, ob wir den großen Menschheitsaufgaben des 21. Jahrhunderts erfolgreich begegnen können:
· Wie können wir zum größtmöglichen Schutz unseres Klimas beitragen?
· Wie sichern wir die Ernährung und Gesundheit einer wachsenden Weltbevölkerung von 9 Mrd. Menschen?
· Wie erreichen wir eine Versöhnung von Wirtschaftswachstum und Umweltschutz?
· Und wie sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und unserer Forscher in der globalisierten Welt?
Diese Fragen können wir positiv beantworten, wenn wir Wissenschaft und Forschung als Chance und kulturellen Segen begreifen. Und wenn wir optimistisch in die Zukunft blicken und bereit sind, die Errungenschaften der modernen Zivilisation in den Dienst der Menschheit zu stellen.
Deshalb hat die Max-Planck-Gesellschaft auf Initiative von Bundesforschungsministerin Schavan und mit großer Unterstützung der Wirtschaft den Forschungszug „Expedition Zukunft“ auf die Schienen gestellt. In 62 Städten – von München bis Hamburg, von Aachen bis Dresden - macht der Zug halt und lädt Alt und Jung zu einer spannenden Entdeckungsreise ein durch die Welt der Wissenschaften von morgen. Damit wollen die Bundesregierung, die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen und forschende Unternehmen gemeinsam einen wichtigen Beitrag leisten zum Jahr der Wissenschaften, das wir in diesem Jahr begehen.
Mein Dank gilt der Max-Planck-Gesellschaft für die exzellente Konzeption und Realisierung der Ausstellung. Einen besonderen Dank möchte ich der Bayer AG aussprechen, die dieses schöne Projekt gemeinsam mit anderen Unternehmen großzügig finanziell unterstützt hat. Vielen Dank, Herr Prof. Busch!
Was ist der Forschungszug? Und was erwartet die Besucher?
In 12 Waggons (und auf einer Länge von 300 Metern) stellt der Zug zentrale Themen vor, mit denen sich die Wissenschaftler in den kommenden Jahrzehnten beschäftigen werden:
· Welche Wege öffnen sich, wenn wir die großen Zukunftsthemen Bio- und Nanowissenschaften zusammenführen?
· Wie funktioniert unser Gehirn?
· Was können die Roboter von morgen?
· Und lassen sich Mensch und Maschine miteinander vernetzen?
· Wie sieht die globale digitale Welt von morgen aus?
· Was sind die Materialien und die medizinischen Methoden, die unsere Welt revolutionieren werden?
· Wie können wir eine sichere und zugleich klimaverträgliche Energieversorgung erreichen?
· Mit welchen Autos und mit welcher Verkehrsinfrastruktur können wir den Mobilitätsbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung effizient und umweltverträglich decken?
· Und wie werden neue Erkenntnisse und künftige Entwicklungen unser Leben und unser Bild vom Menschen verändern?
Das sind die großen Themen der Zukunft. Und das sind die großen Fragen, mit denen sich die Lebenswissenschaften, die Natur- und Ingenieurswissenschaften und auch die Ethik in den nächsten Jahrzehnten beschäftigen werden.
Der Forschungszug soll dazu beitragen, Interesse zu wecken an diesen Zukunftsfragen der Menschheit und an der faszinierenden Welt der Wissenschaft, vor allem bei den jungen Menschen. Wir wollen zeigen, was Wissenschaftler, Forscher und Erfinder für uns leisten und welche Bedeutung ihre wichtige Arbeit für unser Leben und unsere Zukunft hat. Ihre Arbeit – in den Universitäten, in den Unternehmen und in den Wissenschaftsorganisationen und Forschungsinstituten - ist ein wichtiger Teil unserer Kultur. Daher verdienen Sie unser Interesse und unser Vertrauen!
Und wir wollen das Verständnis junger Menschen für die spannende Welt der Naturwissenschaften, der Mathematik, der Informatik und der Ingenieurwissenschaften fördern. Das ist mir persönlich ein ganz wichtiges Anliegen. Diese Disziplinen sind es, die Antworten suchen auf die Urfragen der Menschheit: Wer sind wir, wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Viele junge Menschen haben noch Berührungsängste gegenüber den sogenannten MINT-Fächern. Das liegt vor allem daran, dass diese Wissenschaften in den vergangenen 4 Jahrzehnten im Verhältnis zu den Sozialwissenschaften zum Teil schmählich vernachlässigt wurden. Das war ein schwerer Fehler.
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar fordert der Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze (CDU) junge Menschen in Wuppertal auf, sich an dem Jugendwettbewerb „DenkT@g“ zu beteiligen. Der von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebene Wettbewerb steht unter dem aktuellen Motto „Gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“.
Gefragt ist die Gestaltung von Internetseiten oder Videos, mit denen den Opfern der NS-Diktatur gedacht oder sich mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus heute auseinandergesetzt wird. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren oder Schulklassen. Einsendeschluss ist der 31.10.2012. Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2013 in Berlin statt. Nähere Informationen im Internet unter www.denktag.de
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Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze gibt bekannt: Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum neunten Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop vom 25. bis 30. März 2012 nach Berlin ein. Bewerben können sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren.
Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadtkorrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung.
„Auftrag Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt - Dein Dienst für die Demokratie?“ heißt der Titel der Veranstaltung in diesem Jahr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit der Rolle des bürgerschaftlichen Engagement - sei es im Ehrenamt, Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst - im gesamtdemokratischen Getriebe auseinandersetzen.
Bewerben können sich interessierte Jugendliche mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012.
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Die Bundesregierung wird das Mehrgenerationenhaus des Nachbarschaftsheims Wuppertal auch weiterhin fördern. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms zu Sicherung der Mehrgenerationenhäuser. Aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds wurden bundesweit 450 Mehrgenerationhäuser für eine Förderung mit je 30.000 Euro ausgewählt. Dies teilt der Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze (CDU) mit. [...] Mehr...